{"id":14,"date":"2019-04-30T23:36:27","date_gmt":"2019-04-30T21:36:27","guid":{"rendered":"https:\/\/gmgs.ch\/?page_id=14"},"modified":"2019-05-12T12:43:42","modified_gmt":"2019-05-12T10:43:42","slug":"galgo-espanol","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gmgs.ch\/?page_id=14","title":{"rendered":"Galgo Espa\u00f1ol"},"content":{"rendered":"\n<p> <strong>Galgo Espa\u00f1ol<\/strong>: FCI Gruppe 10, Standard Nr. 285: <a href=\"http:\/\/www.fci.be\/de\/nomenclature\/SPANISCHER-WINDHUND-285.html\">Link zum FCI Standard<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Galgo Espa\u00f1ol ist der Name des traditionellen Windhundes Spaniens. Die antike Bezeichnung \u201ecanis gallicus\u201c \u2013 keltischer Hund \u2013 ist zu Galgo zusammengezogen worden, so dass die Spanier heute jeden Windhund als Galgo bezeichnen und von Galgo Espa\u00f1ol reden, um den spezifisch spanischen Windhund in Abgrenzung zum englischen (Greyhound) oder auch afrikanischen (Sloughi oder Azawakh) zu bezeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hiermit ist auch schon etwas \u00fcber den Ursprung der Rasse gesagt: Wie der\nGreyhound und der Deerhound soll er von den keltischen St\u00e4mmen im Zuge der\nV\u00f6lkerwanderung noch vor der Zeitwende in die entsprechenden Landstriche\nmitgebracht worden sein. Wie er damals ausgesehen hat, l\u00e4sst sich allerdings\nnur schwer rekonstruieren, hat man doch nur einige lateinische Texte, die von\nden keltischen Hunden reden. Die FCI hat erst 1972 die Rasse Galgo Espa\u00f1ol\noffiziell durch die Herausgabe eines Standards anerkannt. 1982 wurde ein\n\u00fcberarbeiteter Standard verfasst, der von hoher kynologischer Kompetenz und dem\nBem\u00fchen zeugt, die Unterschiede zum Greyhound deutlich zu machen. Er beschreibt\neine Anatomie, die der speziellen Verwendung eines auf Sicht jagenden\nWindhundes f\u00fcr die ausdauernde Hasenjagd im Gel\u00e4nde gerecht wird. 2002 wurde\nder Standard nochmals in einigen Punkten \u00fcberarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Eindruck zeigt einen filigranen Hund, der mit 60 bis 70 cm \nSchulterh\u00f6he kleiner aber auch viel leichter und feiner als der \nGreyhound gebaut ist. Der Galgo Espa\u00f1ol kann glatthaarig oder rauhaarig \nvorkommen und es sind alle Farben erlaubt. Die wichtigsten Farben sind \nneben schwarz unterschiedlich starke Stromungen und verschieden helle \nsandfarbene, beige Farbt\u00f6ne, \u2013 immer mit oder ohne weisse Abzeichen. \n\u201cDer Galgo Espa\u00f1ol hat den Stolz eines Vollblutpferdes und den \nTatendrang eines Kindes\u201d Er ist sportlicher Familienhund mit Charme und \nTemperament.Die R\u00fcden sind 62 \u2013 70 cm gross und wiegen ca. 22 \u2013 30 kg;&nbsp; \ndie H\u00fcndinnen messen 60 \u2013 68 cm und haben ein Gewicht von ca. 18 \u2013 25 \nkg.&nbsp; Im Charakter ist er \u00fcberaus liebensw\u00fcrdig und anh\u00e4nglich an seinen \nBesitzer, sensibel und kinderfreundlich. Fremden gegen\u00fcber kann er \nanf\u00e4nglich zur\u00fcckhaltend sein. Es ist ein ruhiger, aufmerksamer Hund dem\n Aggressionen fremd sind.Coursing und Rennbahn kommen seiner \nLeidenschaft entgegen. Trotz hohem Geschwindigkeitspotenzial ist er nur \ngering anf\u00e4llig auf Verletzungen.&nbsp; Der Galgo ist eine sp\u00e4treife Rasse, \nsie sind gut zu erziehen bei Konsequenz und Liebe. Er arbeitet gerne mit\n und will auch besch\u00e4ftigt sein, auch als Begleiter bei manchen \nSportarten, kein Zwingerhund. <\/p>\n\n\n\n<p>Er m\u00f6chte als volles Familienmitglied akzeptiert werden, dann bleibt \nes meist nicht bei nur einem Exemplar dieser wunderbaren Hunderasse.  <\/p>\n\n\n\n<p>Wesensprofil des Galgo Espa\u00f1ol (Wesensprofil zum Herunterladen)<\/p>\n\n\n\n<p>Alltagstauglich, sozialvertr\u00e4glich, anh\u00e4nglich, feinf\u00fchlig, \nausgeglichen, weder \u00e4ngstlich noch aggressiv, Fremden gegen\u00fcber eher \nzur\u00fcckhaltend. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erw\u00fcnschte Eigenschaften <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bewegungstrieb\/Temperament: Temperamentvoll, bewegungsfreudig, ausdauernd, aufmerksam, interessiert. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Sicherheit: Gegen\u00fcber Fremdpersonen eher zur\u00fcckhaltend, vorsichtig bei unerwarteten optischen und akustischen Einfl\u00fcssen. <\/li><li>Bindung: Entspanntes und vertrauensvolles Verh\u00e4ltnis zum Besitzer. <\/li><li>Belastbarkeit: Erw\u00fcnscht ist eine mittlere Belastbarkeit. \nDarunter versteht man das baldige \u00dcberwinden schlechter Erfahrungen wie \nz.B. Schmerz, unangenehme Begegnungen mit Fremdpersonen, l\u00e4stige \nEinfl\u00fcsse und Reize (optisch, akustisch, taktil). Beurteilt wird, wie \nsich der Hund beruhigt und erholt. <\/li><li>Hetzfreude: Ausgepr\u00e4gter Jagdtrieb. Die Rasse ist nach Ursprung \nund Bestimmung ein Hetzhund, der eine fliehende Beute sofort mit den \nAugen ersp\u00e4ht und verfolgt (Sichthetze, \u201eSighthound\u201c). Nicht die \ngeringste Bewegung im Gel\u00e4nde entgeht seinem Blick. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Unerw\u00fcnschte Eigenschaften<\/strong> (Zucht ausschliessend) <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Angst\/\u00c4ngstlichkeit: Ausgesprochene Scheu vor allem Ungewohnten,\n \u00fcbersteigerte anhaltende Angst vor Fremdpersonen, vor bestimmten \noptischen, akustischen Einfl\u00fcssen und Reizen. <\/li><li>Aggression: Jegliche Formen der offensiven Aggression, wenn sie nicht in angemessener Art der Selbstverteidigung dienen. <\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Galgo Espa\u00f1ol: FCI Gruppe 10, Standard Nr. 285: Link zum FCI Standard Galgo Espa\u00f1ol ist der Name des traditionellen Windhundes Spaniens. 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